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HAMBURG OPEN 2026: Was für den Betrieb wirklich relevant ist

  • lwuest1
  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Die HAMBURG OPEN 2026 hat erneut gezeigt, wie stark sich professionelle Medienproduktion verändert. Broadcast, Streaming und Corporate Video wachsen technisch und organisatorisch zusammen – mit direkten Auswirkungen auf Planung, Betrieb und Steuerung moderner Produktionsumgebungen.


Aus Sicht von KSC Systems stand dabei weniger die Präsentation einzelner Technologien im Fokus, sondern die Frage, wie sich stabile und beherrschbare Workflows unter zunehmend hybriden Bedingungen umsetzen lassen: IP-basiert, cloudnah und mit hohen Anforderungen an Verfügbarkeit und Bedienbarkeit.



Konvergenz von Broadcast und Corporate Video


Ein zentrales Thema der Messe war die zunehmende Verschränkung klassischer Broadcast-Strukturen mit Corporate- und Streaming-Workflows. In vielen Gesprächen ging es um Umgebungen, in denen unterschiedliche Produktionsformen parallel betrieben werden – oft mit denselben Teams und begrenzten Ressourcen.


Für den Betrieb wird dabei klar: Je vielfältiger die Anforderungen, desto wichtiger ist eine zentrale Steuerungsebene, die Technik abstrahiert, Prozesse vereinheitlicht und Komplexität reduziert. Punktuelle Insellösungen stoßen hier schnell an Grenzen.


Neue Messeformate als Indikator für veränderte Produktionsrealitäten


Mit Formaten wie dem LIVE LAB und den Guided Tours für Corporate Video hat die HAMBURG OPEN gezielt Produktionsbereiche adressiert, die außerhalb klassischer Broadcast-Umgebungen angesiedelt sind, aber vergleichbare Anforderungen an Zuverlässigkeit und Übersicht haben.


Diese Erweiterung unterstreicht, wie stark sich Produktionsrealitäten angleichen – unabhängig davon, ob Inhalte für lineares Fernsehen, Unternehmenskommunikation oder Streaming-Plattformen entstehen.


IP, Cloud und Automatisierung: Der Fokus liegt auf Prozessen


IP-basierte Infrastrukturen und Cloud-Ansätze waren auf der HAMBURG OPEN allgegenwärtig. Auffällig war jedoch, dass sich viele Diskussionen weniger um technische Grundlagen drehten als um konkrete Prozessfragen:


  • Wie lassen sich IP-Workflows reproduzierbar steuern?

  • Wie bleibt der Überblick bei dynamischen Ressourcen?

  • Wie integriert man Cloud-Services, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen?


Der Projektalltag zeigt: Der eigentliche Mehrwert entsteht durch klare Orchestrierung, transparente Zuständigkeiten und verständliche Bedienkonzepte – nicht durch Technologie allein.


Künstliche Intelligenz als integrierter Baustein


Künstliche Intelligenz war auf der HAMBURG OPEN kein Randthema mehr, sondern wurde selbstverständlich mitgedacht. Der Fokus lag auf konkreten Einsatzfeldern wie Automatisierung, Analyse, Assistenzfunktionen oder Skalierung von Produktionsprozessen.


Für den Betrieb bedeutet das: KI entfaltet ihren Nutzen nur dann, wenn sie in bestehende Steuerungs- und Monitoringstrukturen eingebettet ist und keine zusätzliche Komplexität erzeugt.


Monitoring und Security: unverzichtbar in vernetzten Umgebungen


Mit zunehmender Vernetzung gewinnen Monitoring und Cyber Security weiter an Bedeutung. IP- und cloudnahe Architekturen erhöhen die Flexibilität, bringen aber auch neue Abhängigkeiten mit sich.


Entscheidend ist daher, dass Monitoring von Anfang an Teil der Gesamtarchitektur ist – mit klarer Visualisierung, definierten Eskalationswegen und nachvollziehbaren Prozessen. Security-Anforderungen müssen dabei früh berücksichtigt werden, nicht erst im laufenden Betrieb.


Relevanz für KSC Systems und den operativen Betrieb


Neben den Fachthemen war die HAMBURG OPEN vor allem ein Ort, an dem sich Anforderungen, Erfahrungen und Lösungsansätze aus unterschiedlichen Produktionsbereichen bündeln. Für KSC Systems ist dieser direkte Einblick wichtig, um Entwicklungen realistisch einzuordnen und Lösungen konsequent an betrieblichen Anforderungen auszurichten.


Die HAMBURG OPEN 2026 bestätigt, was sich in vielen Projekten bereits zeigt: Medienproduktion wird hybrider, vernetzter und stärker prozessorientiert. Entscheidend ist nicht die Modernität einzelner Komponenten, sondern wie gut sich Systeme steuern, überwachen und im Alltag beherrschen lassen.

Das bleibt der Maßstab für nachhaltige Produktionsumgebungen – heute und in den kommenden Jahren.


Sprechen Sie mit uns, welche Ansätze für Ihre Produktionsumgebung relevant sind.



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